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Deutsche Schabe Die meisten der ca. 3500 Arten der Schaben sind in den Tropen heimisch. Nur etwa ein Dutzend Arten bewohnen Mittel- und Westeuropa.
Orientalische Schabe Auch die Orientalische Schabe lebt in Gruppen, wird ca. 25 mm lang und ist von dunkelbrauner Farbe. Durch die geringere Wärmeanforderung (im Vergleich zur Deutschen Schabe) kann sie im ganzen Gebäude verbreitet sein. In ländlichen Bereichen, sowie in Lagerräumen und Gewächshäusern, kann es zu einem Massenauftreten der Orientalischen Schabe kommen. Schaben lösen bei vielen Menschen starken Ekel aus.
Neben den oben genannten Arten kommen in Deutschland häufig noch die Amerikanische- und Australische- Schabe und die Braunbandschabe vor.
Flöhe Weltweit sind etwa 1600 Floharten bekannt. Von ihnen kommen in Mitteleuropa nur rund 100 Arten vor. Diese Insekten sind zwischen 2 und 4 mm groß, flügellos und haben einen seitlich abgeflachten Körper mit sehr kräftigen hinteren Sprungbeinen.
Normalerweise bleiben Flöhe ihrem gewohnten Wirt treu. Daher auch der Name, wie z.B. Katzen-, Hunde-, Ratten-, Kaninchen- und Vogelfloh. Fehlt dem Floh der gewohnte Wirt, so sucht er sich eine neue Blutquelle. In der Wohnung ist es dann meist der Mensch. Die Entwicklung eines Flohs, von der Eiablage, über den abgeschlossenen Entwicklungszyklus, bis zum erwachsenen Floh, dauert von 3 Wochen bis zu einigen Monaten.
Holzschutz Holzzerstörende Organismen, wie Holzwurm, Hausbock oder Hausschwamm gefährden die Statik des Hauses. Durch die Pilzsporen werden außerdem die Bewohner des Gebäudes gesundheitsschädigend beeinträchtigt.
Unterbleibt eine rechtzeitige, fachgerechte Sanierung, wird der Wert der Immobilie erheblich gemindert. Es kann schon nach wenigen Jahren zur vollständigen Zerstörung tragender Balken oder des ganzen Dachstuhles führen. In Antiquitäten ist der typische Schädling der Gewöhnliche Nagekäfer = Holzwurm. Echter Hausschwamm kann durch seine enorme Ausbreitung zur vollständigen Zerstörung eines ganzen Gebäudes führen. Wir führen fachgerechte Bekämpfungsmaßnahmen nach DIN 68800, Teil 4, mit zugelassenen Holzschutzmitteln aus. Es wird jegliche, auch die langfristige, Gefährdung der Bewohner vermieden.
Käfer Diese Käfer gehören zur Gruppe der Materialschädlinge. Sie werden 4 bis 5 mm groß. Die Eiablage erfolgt auf Lebensmitteln und tierischen und pflanzlichen Produkten. Die Larven verursachen dann einen Fraßschaden auch an Textilien, Teppichen und Wollprodukten. Abgebrochene Häärchen der Larven können zu Erkrankungen der Atemwege führen und Allergien auslösen.
Läuse
Marder
Motte Im Lebensmittelbereich treten mehrere, schwer voneinander zu unterscheidende, Mottenarten auf. Am häufigsten ist die Dörrobstmotte zu finden. Sie bevorzugt Nüsse und Cerealien und legt auch dort ihre Eier ab. Die geschlüpften Raupen bilden ein Gespinst aus Fraß und Ausscheidungen, so daß es zu einem Verderb der Ware kommt.
Pharaoameise Diese, aus Asien eingeschleppte Art, nur 2 mm groß, mit einem fast durchsichtigen, gelblich-bräunlichem Körper, kommt in unseren Breiten nur in beheizten Häusern vor. Einmal eingeschleppt, kann sie sich, in nur wenigen Monaten, über den gesamten Komplex verbreiten. Die Ernährung, von überwiegend eiweißhaltigen Produkten, macht dieses Insekt für den Menschen zu einem gefährlichen Gesundheitsschädling.
Taubenabwehr Bei den Tauben geht es hauptsächlich um verwilderte Haustauben, welche nicht ohne Grund als "Ratten der Lüfte" bezeichnet werden. Sie sind nicht nur Überträger von Krankheiten, wie z.B. Borreliose (70 - 80 % der Tiere haben den Erreger), sondern richten auch an ihren Nist- und Aufenthaltsorten erheblichen Schaden an. Eine Taube produziert pro Jahr 12 - 15 kg Kot, welcher nicht nur Bakterien enthält, sondern auch Fäulnis und Schimmelpilze. Die ätzende Wirkung des Kotes zerstört Mauerwerk und Fassaden. Getrockneter Kot transportiert die in ihm enthaltenden Schimmel- und Hefepilze durch Luftbewegung zum Menschen. Schimmelpilze sind der zweithäufigste Auslöser für zum Tode führende Krankheiten. Gleichzusetzen mit den Schimmelpilzen, ist auch das von den Tauben eingeschleppte Folgeungeziefer, wie die Taubenzecken, Vogelmilben und Salmonellen. Durch die Federn und die herumliegenden toten Tiere kann es zu einem Befall von Speck- und Pelzkäfern oder ähnlichen Käferarten kommen.
Wanderratte Die in unseren Breiten auftretenden Nager sind hauptsächlich Hausmäuse und Wanderratten. Sie kommen schon seit undenklichen Zeiten in unmittelbarer Umgebung des Menschen vor und werden auch ebenso lange schon bekämpft. Durch ihre enorm hohe Vermehrungsrate haben sie allen Ausrottungsversuchen widerstanden. In den letzten Jahren hat der Mäuse- und Rattenbefall eher zu, als abgenommen. Unter idealen Lebensbedingungen, also ausreichend Verstecke und Nahrung, sowie im Winter ein mildes Klima, kann ein Mäusepaar über 2000 Nachkommen produzieren, ein Rattenpaar ca. 800!
Wespen Am häufigsten kommt bei uns die Deutsche und die Gemeine Wespe vor. Diese 10 bis 20 mm großen, auffällig gelb schwarz gestreiften Insekten sind Staatenbildend und leben in Hohlräumen der Erde oder auch in durch Spalten zugänglichen Gebäudeteilen und Dachböden. Fertige Nester haben den Durchmesser von 20 bis 30 cm und können bis zu 3000 Tiere beherbergen.
Es sind die ausschwärmenden Arbeiterinnen auf der Suche nach Nahrung und Baumaterial, die dem Menschen lästig werden und ihn auch durch schmerzhafte Stiche, mit stark anschwellenden Quaddeln, verletzen können. Wespenstiche im Hals- und Kopfbereich, sowie beim Bestehen einer Allergie, können lebensbedrohend sein.
Da Wespen Aas, wie auch Abfälle zur Nahrungsaufnahme aufsuchen und ebenso offenstehende Lebensmittel anfliegen, können sie der Überträger von Krankheitskeimen, Fäulnisbakterien und Pilzsporen sein.
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